Welche Ausstattungsmerkmale sollte eine gute Haustüre haben?

Neben dem äußeren Erscheinungsbild haben Dichtheit, Wärmedämmung und Sicherheit Priorität bei der Auswahl einer neuen Haustür. In Zukunft werden aber auch der Öffnungskomfort und die Integration in Smarthome-Systeme eine immer grössere Rolle spielen, genauso wie der Einsatz in barrierefreien Bereichen.

Wärmedämmung und Dichtigkeit
Bei Haustüren ist im Gegensatz zum Fenster bauartbedingt keine umlaufende Verriegelung möglich, die für einen erhöhten Dichtungsandruck sorgt. Deshalb sollten mindestens 3-Dichtungsebenen vorhanden sein, um die Dichtigkeit zu verbessern. Dies gilt besonders dann, wenn als Zusatzausstattung eine Türöffnungssperre (Sperrbügel) oder ein E-Öffner gewählt wurde. Diese Komponenten unterbrechen in der Regel eine Dichtungsebene und Zugluft könnte eindringen.
Türfüllungen sollten mindestens 40 mm stark sein, um eine gute Isolation zu erreichen. Hier gilt: Je dicker, desto besser ist die Wärmedämmung.

Sicherheit
Mehrfachverriegelungen sollten zum Standard zählen. Besser noch sind geprüfte, einbruchhemmende Konstruktionen mit entsprechendem Prüfzeugnis. Ab Schutzklasse RC 2 gibt es die Möglichkeit zur Beantragung von Fördermitteln.

Öffnungskomfort und Barrierefreiheit
Selbstverriegelnde Mehrfachverriegelungen stellen sicher, dass ein hoher Schutz gegen Aufbruch besteht, ohne die Tür von Hand abzuschließen. Motorische Entriegelungen sorgen in Verbindung mit einem biometrischen Sensor (Fingerprint) für eine komfortable Öffnungsmöglichkeit. Ebenso ist eine Steuerung per App mit dem Smartphone möglich.
Standardschwellen sollten mindestens rollstuhlgeeignet ausgebildet sein. Optional gibt es auch Nullbarriere-Lösungen, die aber immer mit der Einbausituation abgestimmt werden müssen. Automatische Drehtürantriebe runden das Angebot ab.